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Notfall und Krisenplan

Wie fülle ich einen Notfallplan aus?
Kurzanleitung: So fülle ich meinen Notfallplan aus
1. Meine persönlichen Warnzeichen
Notiere, woran du merkst, dass eine Krise beginnt – z. B. Gedanken, Gefühle, körperliche Signale oder Verhaltensänderungen.
2. Was löst Krisen bei mir häufig aus?
Schreibe Situationen, Konflikte, Belastungen oder Reize auf, die bei dir Krisen auslösen können.
3. Was hilft mir kurzfristig?
Sammle 3–5 Dinge, die dir in einer Krise helfen, z. B. Rückzug, Musik, Bewegung oder eine Vertrauensperson.
4. Was sollte ich vermeiden?
Notiere Dinge, die deine Krise erfahrungsgemäß verschlimmern.
5. Menschen, die ich kontaktieren kann
Trage Personen ein, die du in einer Krise anrufen oder anschreiben kannst.
6. Professionelle Unterstützung
Notiere wichtige Kontakte wie Therapeut/in, Arzt/Ärztin oder Beratungsstelle.
7. Mein sicherer Ort
Überlege, wohin du dich zurückziehen kannst, wenn du Ruhe oder Unterstützung brauchst.
8. Wenn es akut gefährlich wird
Schreibe deinen konkreten Notfallschritt auf: Wen kontaktiere ich? Wohin gehe ich? Welche Hilfe hole ich?
Wichtig: Fülle den Plan möglichst in einer stabilen Phase aus und besprich ihn, wenn möglich, mit deiner behandelnden Fachperson. Bei unmittelbarer Gefahr: 112.

Wie fülle ich einen Krisenplan aus?
Kurzanleitung: So fülle ich meinen Krisenplan aus
1. Meine aktuellen Warnzeichen
Notiere, woran du erkennst, dass sich eine Krise entwickelt – z. B. Gefühle, Gedanken, körperliche Signale oder Verhalten.
2. Was löst meine Krise aus?
Schreibe typische Auslöser auf, z. B. Konflikte, Stress, Überforderung oder bestimmte Situationen.
3. Was hilft mir in einer Krise?
Sammle konkrete Strategien, die dir helfen, wieder ruhiger und stabiler zu werden.
4. Was brauche ich von anderen?
Notiere, welche Unterstützung dir von Angehörigen, Freunden oder Vertrauenspersonen hilft.
5. Was sollte ich in einer Krise vermeiden?
Schreibe auf, welche Verhaltensweisen oder Situationen deine Krise verschlimmern.
6. Meine hilfreichen Sofortmaßnahmen
Trage konkrete Dinge ein, die du sofort anwenden kannst, z. B. Rückzug, Bewegung, Atemübungen oder Skills.
7. Meine Unterstützungspersonen
Notiere Namen, Telefonnummern und wann du diese Personen kontaktieren möchtest.
8. Wenn die Krise eskaliert
Lege fest, was dein nächster Schritt ist und wann du professionelle Hilfe holst.
Tipp: Fülle den Krisenplan möglichst in einer ruhigen Phase aus und überprüfe ihn regelmäßig gemeinsam mit einer Vertrauensperson oder Therapeut/in.